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Integration

Integration im Kanton Obwalden: Massnahmen und Angebote

 

Klein

Der Kanton Obwalden setzt unterschiedliche Massnahmen und Angebote der Integration für die  Bevölkerung um. 

Sprachkurssubventionen, Informationen und unterschiedliche Beratungen stehen bei uns im Angebot. Unsere Dienstleistungen und wichtige Themen finden Sie unten. Kontaktieren Sie uns wenn Sie Fragen haben. 

 

Falls Sie Fragen zu Themen der Sozialen Dienste Asyl haben, kontaktieren Sie uns direkt hier: Asyl

Hauptkontakte Integration

  • Basil Allemann (EU, EFTA und Drittstaaten) 
  • Silvia Kiser (Asylsuchende, Schutzbedürftige, vorläufig Aufgenommene und Flüchtlinge.)

Integrationskalender

  Der Integrationskalender zeigt aktuelle und laufende Integrationsangebote für die Bevölkerung des Kantons Obwalden. Sie finden kulturelle Events, Sportangebote, Treffpunkte, Kurse u…

 

Der Integrationskalender zeigt aktuelle und laufende Integrationsangebote für die Bevölkerung des Kantons Obwalden. Sie finden kulturelle Events, Sportangebote, Treffpunkte, Kurse und vieles mehr. Schauen Sie rein und finden Sie ihr passendes Angebot. Unsere Zielgruppe sind alle Menschen und besonders Personen mit Migrationshintergrund.

Ingrationskalender ObwaldenExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.

Möchten Sie ihr eigenes Angebot in den Kalender stellen? Egal ob ein einmaliger Event oder wiederkehrende Aktivitäten, kontaktieren sie uns hier: Integrationskalender@ow.ch.

  • Das Angebot ist offen für die Migrationsbevölkerung
  • Es ist kostenlos, günstig oder mit Vergünstigungen
  • Es ist nicht primär kommerziell ausgerichtet
  • es fördert Integration, Begegnung und kulturellen Austausch

Beratung Integration für Familien mit Kleinkindern

Informationen für zugewanderte Familien mit Kleinkindern zu Integrationsangebote Gerne unterstützen wir Sie kostenlos auch bei Fragen zur Betreuung von Kleinkindern, der Sprachförderu…

Informationen für zugewanderte Familien mit Kleinkindern zu Integrationsangebote

Gerne unterstützen wir Sie kostenlos auch bei Fragen zur Betreuung von Kleinkindern, der Sprachförderung von ihren Kindern und deren Integration. Wir beraten alle Familien mit Kleinkindern im Alter von null bis sechs Jahren.

Dorfplatz 4, 6060 Sarnen, Tel. 041 666 61 52, sandra.frei@ow.ch

Kontaktieren Sie uns. Wir unterstützen Sie gerne.

Beratungen Integration und Diskriminierung

  Beratung für Zugewanderte in Obwalden Wir beraten Sie als zugewanderte Person oder Familie vertraulich und kostenlos zu allen Themen der Integration. Wir beraten gerne auch Verei…

 

Beratung für Zugewanderte in Obwalden

Wir beraten Sie als zugewanderte Person oder Familie vertraulich und kostenlos zu allen Themen der Integration. Wir beraten gerne auch Vereine, Arbeitgebende, Gemeinden und kantonale Institutionen zu allen Integrationsfragen. 

Dorfplatz 4, 6060 Sarnen, Tel. 041 666 61 57, basil.allemann@ow.ch

 

Beratung zu Fragen der Diskriminierung

Fühlen Sie sich aufgrund Ihrer Hautfarbe, Religion, Ethnie, Herkunft, Nationalität oder Sprache diskriminiert? Haben Sie rassistische Diskriminierung im privaten oder öffentlichen Raum beobachtet? Oder sind Sie als Fachperson mit dem Thema konfrontiert und wollen sich austauschen oder inhaltlich vertiefen? Kontaktieren sie kostenlos und vertraulich das Kompetenzzentrum Migration FABIA. 

Tel. 041 360 07 22, info@fabialuzern.chExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.FABIA Kompetenzzentrum MigrationExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.

 

Copilot

Geht ihr Kind schon bald in den Kindergarten oder in die Schule? Der Schulalltag in der Schweiz erfordert, dass Eltern mitwirken. Wussten Sie zum Beispiel, dass die Schule von Ihnen erwa…

Geht ihr Kind schon bald in den Kindergarten oder in die Schule? Der Schulalltag in der Schweiz erfordert, dass Eltern mitwirken. Wussten Sie zum Beispiel, dass die Schule von Ihnen erwartet, an Elternabenden und Elterngesprächen teilzunehmen?

Gerne begleitet Sie die Caritas im Auftrag der Fachstelle Gesellschaftsfragen in diesem Prozess. Das Angebot richtet sich im Kanton Obwalden hauptsächlich an Familien mit einer Migrationsgeschichte.

Anmeldung für Familien: Anmeldung copilot (caritas-regio.ch)Externer Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.

Wollen Sie Familien mit Migrationsgeschichte im Übergang in die Schule begleiten? 

Anmeldung für Freiwillige: Anmeldung Freiwillige Copilot (caritas-regio.ch)Externer Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.

Mehr Infos der Caritas zum Programm: Elternbegleitung (caritas-regio.ch)Externer Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.

Freiwilligenarbeit

Mit dem Projekt "Eins zu Eins"Externer Link wird in einem neuen Fenster geöffnet. werden Geflüchtete im Alltag unterstützt. Es werden Tandems gebildet und eine freiwillige Person hilf…

Mit dem Projekt "Eins zu Eins"Externer Link wird in einem neuen Fenster geöffnet. werden Geflüchtete im Alltag unterstützt.

Es werden Tandems gebildet und eine freiwillige Person hilft während einem halben Jahr bei der Integration mit.

Das Projekt wird vom Schweizerischen Roten Kreuz, Kantonalverband Unterwalden begleitet.

Bei Interesse oder weiteren Fragen melden Sie sich bitte bei:

 

Sophie Blättler

Leiterin Freiwilligenmanagement

SRK KV Unterwalden

Telefon 041 500 10 80

SBlaettler@srk-unterwalden.ch

www.srk-unterwalden.chExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.

Frühförderprogramm "Zämä uf ä Wäg"

"Zämä uf ä Wäg" ist ein Programm der aufsuchenden Eltern- und Familienbegleitung der Frühen Kindheit. Es unterstützt Eltern und Erziehungsberechtigte, die mit besonderen Belastungen sozi…

"Zämä uf ä Wäg" ist ein Programm der aufsuchenden Eltern- und Familienbegleitung der Frühen Kindheit. Es unterstützt Eltern und Erziehungsberechtigte, die mit besonderen Belastungen sozialer, finanzieller, gesundheitlicher oder anderer Art konfrontiert sind, bei der Frühen Förderung ihrer Kinder. Es richtet sich an einheimische und zugewanderte Familien mit Kindern von 2 bis 4 Jahren mit Wohnsitz im Kanton Obwalden

Während bis zu zwei Jahren begleitet "Zämä uf ä Wäg" Familien durch regelmässige Hausbesuche und monatliche Gruppentreffen. Eltern und Erziehungsberechtigte setzen sich mit der motorischen, kognitiven, sprachlichen, sozialen und emotionalen Entwicklung ihres Kindes auseinander und wie sie es dabei am besten unterstützen können.

Das Programm läuft bereits seit Januar 2015 unter der Leitung der Fachstelle Gesellschaftsfragen und Soziale Dienste Asyl.

Kontakt: Sandra Frei

Frühförderprogramm Zäme uf ä Wäg

Informationen für Frauen: Femmes Tische

In den Femmes-Tische-Gesprächsrunden können sich Frauen in ihrer eigenen Sprache zu Themen wie Gesundheit, Budget, Kindererziehung und vielem mehr austauschen. In Obwalden finden Femmes-…
In den Femmes-Tische-Gesprächsrunden können sich Frauen in ihrer eigenen Sprache zu Themen wie Gesundheit, Budget, Kindererziehung und vielem mehr austauschen. In Obwalden finden Femmes-Tische-Gesprächsrunden in den Sprachen Persisch, Farsi, Ukrainisch, Arabisch, Kurdisch, Tigrinia, Tamilisch, Türkisch und Portugiesisch statt. Die Treffen sind kostenlos. Sie können auch selbst Moderatorin oder Gastgeberin von Femmes-Tische werden.

Für die Anmeldung zu Femmes-Tische oder bei Fragen wenden Sie sich bitte an Gaby Ermacora, Tel.: 079 502 30 62, E-Mail-Adresse: femmestische.ow@gmail.com.

Kindergarten Vorbereitungskurse

Der Kanton Obwalden unterstützt mit den kantonalen Integrationsprogrammen Kindergärten und Schulen finanziell bei der Durchführung von Informationsanlässen für nichtdeutschsprachige Elte…

Der Kanton Obwalden unterstützt mit den kantonalen Integrationsprogrammen Kindergärten und Schulen finanziell bei der Durchführung von Informationsanlässen für nichtdeutschsprachige Eltern, deren Kinder vor dem Kindergarteneintritt stehen. An diesen Anlässen können Eltern mit Hilfe professioneller Dolmetschenden ins Schulsystem der jeweiligen Gemeinde eingeführt und mit den Strukturen vertraut gemacht werden. Gleichzeitig können gegenseitig Fragen gestellt und Unklarheiten thematisiert werden. Wenn Ihre Schule finanzielle Unterstützung für einen Informationsanlass beantragen möchte, finden Sie hier das Formular.

Offene Tür

Multikultureller Frauentreff „Offene Tür“: Im Multikulturellen Frauentreff „Offene Tür“ treffen sich Migrantinnen und Schweizerinnen zum gegenseitigen Austausch. Dabei können Sie neue …
Multikultureller Frauentreff „Offene Tür“:

Im Multikulturellen Frauentreff „Offene Tür“ treffen sich Migrantinnen und Schweizerinnen zum gegenseitigen Austausch. Dabei können Sie neue Bekanntschaften schliessen, Ihre Deutschkenntnisse verbessern und Fragen zu Themen wie Familie, Erziehung, Kultur, Arbeit und Alltag besprechen.

Der Frauentreff „Offene Tür“ findet jeden 1. Mittwochabend im Monat von 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr in der Cafeteria Hüetli an der Marktstrasse 5 in Sarnen statt und jeden 3. Donnerstagmorgen im Monat von 9.00 Uhr bis 11.00 Uhr in der Reformierten Kirche am Ennetriederweg 2 in Sarnen.

Kontakt und Informationen: Gaby Ermacora, Tel. 079 502 30 62 oder unter der E-Mail-Adresse: atelier@ermacora.ch

Pilotprojekt Kita Integration

Kitas sind zentrale Orte der frühkindlichen Entwicklung und spielen eine Schlüsselrolle bei der Integration nicht-deutschsprachiger Kinder. Auch im Kanton Obwalden leisten Kitas tagtägli…

Kitas sind zentrale Orte der frühkindlichen Entwicklung und spielen eine Schlüsselrolle bei der Integration nicht-deutschsprachiger Kinder. Auch im Kanton Obwalden leisten Kitas tagtäglich einen wichtigen Integrationsbeitrag, der mit dem Pilotprojekt Kita Integration unterstützt werden soll.

Konkret sollen Kitas mit Standort im Kanton Obwalden von zwei Unterstützungspfeilern profitieren können, welche die Betreuung nicht-deutschsprachiger Kinder ins Zentrum stellen.

  • Dolmetsch und IKV-Leistungen mit Zusatzpauschale
  • Weiterbildungen

Hier finden Sie das Informationsblatt für Kitas, welches diese Unterstützungspfeiler näher beschreibt und das Vorgehen definiert. Das Pilotprojekt richtet sich spezifisch an Kitas und nicht an Privatpersonen oder anderweitige Institutionen.

Die Pilotphase startet im Januar 2026 und dauert voraussichtlich zwei Jahre.  Sandra Frei hat die Projektleitung inne und ist Ansprechperson bei inhaltlichen Fragen. Basil Allemann ist für die Finanzen verantwortlich.

Projektförderung Integration

Die kantonale Integration unterstützt Projekte, die das Zusammenleben von Zugewanderten und ihren Familien fördern. Diese Projekte werden im Rahmen des Kantonalen Integrationsprogramm…

Die kantonale Integration unterstützt Projekte, die das Zusammenleben von Zugewanderten und ihren Familien fördern.

Diese Projekte werden im Rahmen des Kantonalen Integrationsprogramms (KIP) unterstützt. Organisationen, Vereine und Netzwerke, die Personen mit Migrationsgeschichte fördern möchten, können hier ein Gesuch einreichen.

Wir freuen uns auf Ihre Gesuchseingaben und stehen Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung.

Hier finden Sie unsere Richtlinien und das Gesuch: Projektförderung Integration

Spielgruppe PLUS

Für Spielgruppen Der Kanton Obwalden unterstützt Spielgruppen, welche einen Mindestanteil von 30% nichtdeutschsprachiger Kinder begleiten, mit der Kostenübernahme für eine zusätzliche…

Für Spielgruppen

Der Kanton Obwalden unterstützt Spielgruppen, welche einen Mindestanteil von 30% nichtdeutschsprachiger Kinder begleiten, mit der Kostenübernahme für eine zusätzliche Spielgruppenleiterin sowie mit der Übernahme der modularen Weiterbildung "Sprache und Integration". Unter Dokumente finden Sie das Anmeldeformular.

 

Für Eltern

Wenn Ihr Kind beim Erwerb der deutschen Sprache gezielt unterstützt werden soll, haben Sie die Möglichkeit, Ihr Kind bei einer kantonalen "Spielgruppe plus" anzumelden. Diese Spielgruppen werden vom Kanton Obwalden mit der Bezahlung einer zusätzlichen Fachperson und der Übernahme von Weiterbildungen im Bereich Sprache und Integration, finanziell unterstützt. Aktuelle Spielgruppen:

Übersicht Spielgruppen plus

     

Zwärgä-Stibli
Zwärgä-Wald 

Kerns 

Irene Roos 

zwaergae-stibli@gmx.ch

Waldspielgruppe Blätterdach 

Sarnen 

Claudia Snippe 

info@blaetterdach.ch

Gfätterlistube 

Sachseln 

Irene Spichtig 

spi.du@bluewin.ch

Spielgruppe Peterhof 

Sarnen 

Edith Wallimann 

edith.wallimann@gmx.ch

Spielgruppe Bunt 

Alpnach 

Ottilia Lüthold-Hofer 

eluethold@bluewin.ch

Spielgruppe Fröschliburg 

Sarnen 

Martina Barmettler 

info@froeschliburg.ch

Spielgruppe Chlinä Fuchs 

Lungern 

Nadin Wieland 

nadin.wieland@bluewin.ch

 

Sprachkurs Deutsch

Sprachkursunterstützung: Sprachkurse werden im Kanton Obwalden finanziell mit bis zu 70 Prozent der Kursgebühren unterstützt. Dafür müssen Sie nach Vollendung Ihres Sprachkurses ein G…

Sprachkursunterstützung:

Sprachkurse werden im Kanton Obwalden finanziell mit bis zu 70 Prozent der Kursgebühren unterstützt. Dafür müssen Sie nach Vollendung Ihres Sprachkurses ein Gesuch zur finanziellen Unterstützung eines Deutschsprachkurses stellen. Dieses finden Sie hier. Es werden keine Privatunterrichtstunden (1 zu 1) subventioniert.

Sprachkurse BWZ: 

Das aktuelle Kursangebot des BWZ in Sarnen und Engelberg finden Sie hierExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet..

Weitere spezifische Deutschkurse:

Sprachkurs mit Kindern: Im FrauKi-Deutschkurs kann jeweils am Donnerstag von 14.00 Uhr bis 15.15 Uhr in Sarnen Deutsch gelernt werden, während die Kinder betreut werden. Für mehr Informationen melden Sie sich bei Frau Gaby Ermacora.
Kosten: Fr. 3.- pro Lektion.
Anmeldung und Auskunft bei:
Gaby Ermacora (079 502 30 62 oder atelier@ermacora.ch)

MuKi: Deutschkurs für Frauen mit Kinderbetreuung Niveau A1-A2.1, jeweils Dienstag und Donnerstag 10:00-11:30 Uhr, Kursort Sarnen. Anmeldung über Soziale Dienste Asyl, Melanie Krummenacher, melanie.krummenacher@ow.ch, +41 41 666 60 61

Alpha- Kurs: Alphabetisierungskurs, jeweils Dienstag und Donnerstag 08:00-09:30 Uhr, Kinderbetreuung auf Anfrage, Kursort Sarnen, Anmeldung über Soziale Dienste Asyl, Melanie Krummenacher, melanie.krummenacher@ow.ch, +41 41 666 60 61

Plaudertasche: Sprachkurs für Kinder zwischen 1.5-5 Jahre Kinder lernen nicht nur "spielend leicht", sondern das Spielen ist auch ihre natürliche Art zu lernen. In diesem Kurs werden verschiedene Spieloptionen für Kinder und ihre Bezugspersonen angeboten, Kursort Sarnen, Anmeldung über Soziale Dienste Asyl, Melanie Krummenacher, melanie.krummenacher@ow.ch, +41 41 666 60 61

Treffpunkt Bewerbung

Treffpunkt Bewerbung: Hier werden jugendliche und erwachsene Zugewanderte bei der Zusammenstellung ihrer Bewerbungsunterlagen unterstützt und komplette Bewerbungen erstellt. Das Angeb…

Treffpunkt Bewerbung:

Hier werden jugendliche und erwachsene Zugewanderte bei der Zusammenstellung ihrer Bewerbungsunterlagen unterstützt und komplette Bewerbungen erstellt. Das Angebot ist, von Kopier- und Druckkosten abgesehen, kostenlos. Teilnehmen dürfen Stellensuchende, die nicht bereits vom RAV, der Kontaktstelle Arbeit OW/NW, den Sozialen Diensten Asyl OW beraten oder einem Sozialdienst beim Bewerbungsprozess unterstützt werden.

Ort: in den Räumlichkeiten der Kontaktstelle Arbeit OW/NW, Brünigstrasse 154, 6060

Anmeldung und Auskünfte: Tel. 041 631 00 99, info@koar-ownw.ch

Hier finden Sie mehr Infos dazu: Flyer

Woche gegen Rassismus

Von klein auf stark für Vielfalt Ein kreativer Familiennachmittag voller Geschichten Flyer Im Rahmen der Aktionstage gegen Rassismus organisieren die Kantone Nidwalden und O…

Von klein auf stark für Vielfalt

Ein kreativer Familiennachmittag voller Geschichten

Flyer

Im Rahmen der Aktionstage gegen Rassismus organisieren die Kantone Nidwalden und Obwalden im März 2026 eine gemeinsame Veranstaltung. Der Nachmittag lädt Familien (mit Kindern von ca. 4 bis 12 Jahren) dazu ein, gemeinsam Vielfalt zu entdecken, Kinder früh für Respekt und Offenheit zu stärken und Eltern eine Orientierung zu geben.

Die Kinderbuchautorin und -illustratorin Eymard Toledo gestaltet eine lebendige Lesung und einen kreativen Collage-Workshop. Kinder erleben dabei spielerisch, wie bereichernd Verschiedenheit ist. Vor den Türen lädt die mobile Lotte-Bibliothek zum gemütlichen Stöbern ein. Entdeckt eine bunte Auswahl an Büchern für Klein und Gross – am besten bei einer kurzen Bücherschnitzeljagd! Zudem ist auch Baobab Books – Fachstelle zur Förderung der kulturellen Vielfalt in der Kinder- und Jugendliteratur ­– vor Ort und bietet einen spannenden Einblick in die kulturelle Vielfalt von Kinder- und Jugendbüchern.

 

Kommen Sie vorbei – ohne Anmeldung und kostenlos. Ein Nachmittag, der Kindern spielerisch Horizonte öffnet und Eltern alltagsnahe Impulse gibt, um ein respektvolles Miteinander von klein auf zu stärken.

 

Wann                                 Samstag, 14. März 2026. 13:00 bis 17:00 Uhr

Wo                                      Singsaal Matt, Baumgartenweg 7, 6052 Hergiswil

Wir empfehlen die Anreise mit dem öffentlichen Verkehr. (2 Minuten Fussweg vom Bahnhof Hergiswil Matt) Parkplätze sind beim Acheri Parkplatz und im Parkhaus Grossmatt verfügbar.

Wer                                    Kinder (ca. 4 bis 12 Jahre) mit ihren Eltern/Bezugspersonen

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Programm                      

13:00 – 17:00 Uhr:     Offene Türen in der Lotte-Bibliothek

Im mobilen Bücherwagen findet sich etwas für alle Altersgruppen rund um die Themen Vielfalt und Antirassismus. Mit einer kurzen Bücherschnitzeljagd und Bücherpreisen.

13:00 – 17:00 Uhr:     Vielfältige Kinder- und Jugendbücher

Entdecken Sie Projekte und Bücher aus aller Welt von Baobab Books.

13:30 – 14:30 Uhr:     Lesung mit Eymard Toledo

Die Autorin, Grafikerin und Illustratorin mit brasilianischen Wurzeln begeistert Jung und Alt mit ihren vielfältigen und rassismuskritischen Büchern.

14:30 – 15:30 Uhr:     Collage-Workshop mit Eymard Toledo

Hier dürfen die Kinder selbst Hand anlegen und basteln. Lassen Sie sich überraschen, welche Geschichten daraus entstehen.                                            

Wir freuen uns auf Ihren Besuch, eine Anmeldung ist nicht nötig! Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt.

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Kontakt                           

Kanton Obwalden | Fachstelle Gesellschaftsfragen

Patrizia Peer | patrizia.peer@ow.ch

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Kurzportraits:

Eymard Toledo:

Eymard Toledo ist 1963 in Brasilien geboren. Mit 25 Jahren ist sie mit dem Rucksack nach Europa gereist. Das führte zu einem Studium in Produkt Design in Berlin, heute lebt sie als freischaffende Künstlerin in Amsterdam. Für ihre Bilderbücher wählt sie stets ungewöhnliche Perspektive, um vom Leben in Brasilien zu erzählen. Erfahren Sie mehr über Eymard Toledo: Eymard ToledoExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.

Lotte-Bibliothek:

Die mobile Lotte-Bibliothek ist seit 2020 unterwegs: Sie ist mehr als nur eine Büchersammlung. Der ehemalige Bauwagen bringt Menschen zusammen und ist ein offener Raum zum Lesen, Entdecken und Diskutieren: Ein Ort, an dem Vielfalt, Engagement und kritisches Denken lebendig werden. Entdecken Sie, wie Lotte bewegt: Selbstverständnis – LOTTEExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.

Baobab Books:

Baobab Books ist eine Fachstelle zur Förderung der kulturellen Vielfalt in der Kinder- und Jugendliteratur. Sie bringt Geschichten aus aller Welt näher und macht Vielfalt erfahrbar. Mit ihren Büchern und Projekten eröffnet die Fachstelle neue Perspektiven auf verschiedene Kulturen und Lebensweisen. Erfahren Sie mehr unter: Home - Baobab BooksExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.

 

Diese Veranstaltung wird unterstützt von:

 

 

 

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Frühere Veranstaltungen:

Living Library 2025

Flyer

Rund um den Tag gegen Rassismus (21. März) finden unterschiedliche Aktionen und Veranstaltungen in mehreren Kantonen in der Schweiz statt. Die Kantone Obwalden und Nidwalden organisieren im März 2025 je eine "Living Library" in Zusammenarbeit mit Gudrun Sachse (Journalistin) in Sarnen und Stans.

Bei der "lebendigen Bibliothek" können Sie mit Personen, die Rassismuserfahrungen gemacht haben, Gespräche führen und Fragen stellen, die Sie schon immer interessiert haben. Diese Personen berichten, wie sie aufgrund ihrer Ethnie, Sprache, Hautfarbe, Religion oder ihrer Herkunft Diskriminierung erlebt haben. Sie erzählen von ihren persönlichen Erfahrungen und regen damit zum Nachdenken an. Die beiden Veranstaltungen finden jeweils in den Kantonsbibliotheken statt. Zusätzlich können Sie bei Kaffee und Kuchen mit weiteren Akteurinnen und Akteuren die Diskussionen weiterführen.

Living Library in Sarnen

Samstag, 29. März 2025
09.30 – 12.00 Uhr
Kantonsbibliothek Obwalden
Grundacherhaus, Gesellenweg 4
6060 Sarnen

Living Library in Stans

Samstag, 15. März 2025
09.30 – 12.00 Uhr
Kantonsbibliothek Nidwalden
Engelbergstrasse 34
6371 Stans

Sie sind herzlich eingeladen, die kostenlose Veranstaltung zu besuchen! Es ist keine Anmeldung notwendig. Aus organisatorischen Gründen ist diese für uns jedoch hilfreich und kann an Marijke Kley, marijke.kley@ow.ch, gerichtet werden.

Möchten Sie wissen, wen Sie an dieser Veranstaltung in Obwalden kennenlernen können? Dann schauen Sie hier vorbei:

Portrait 2025 

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Living Library – Rassismuserfahrungen im Gespräch

Rund um den Tag gegen Rassismus (21. März) finden unterschiedliche Aktionen und Veranstaltungen in mehreren Kantonen in der Schweiz statt. Die Kantone Obwalden und Nidwalden organisieren in diesem Jahr je eine Living Library in Zusammenarbeit mit Gudrun Sachse (Journalistin) in Sarnen und Stans.

Bei einer Living Library können die Besucherinnen und Besucher "lebendige Bücher" für ein Gespräch ausleihen. Die "lebendigen Bücher" sind Personen, die aufgrund ihrer Ethnie, Sprache, Hautfarbe, Religion oder ihrer Herkunft diskriminiert wurden. Sie berichten von ihren persönlichen Erfahrungen, beantworten Fragen und regen zum Nachdenken an. Die beiden Veranstaltungen finden jeweils in der Kantonsbibliothek statt. Zusätzlich können die Besucherinnen und Besucher bei Kaffee und Kuchen und unter Begleitung lokaler Vereine die Diskussionen vertiefen und weiterführen.

Living Library in Sarnen
Sonntag, 17. März 2024
13.30 – 16.00 Uhr
Erste Gesprächsrunde startet um 13.30 Uhr
Kantonsbibliothek Obwalden
Grundacherhaus
Gesellenweg 4
6060 Sarnen
Living Library in Stans
Sonntag, 24. März 2024
13.30 – 16.00 Uhr
Erste Gesprächsrunde startet um 13.30 Uhr
Kantonsbibliothek Nidwalden
Engelbergstrasse 34
6371 Stans

Für die Veranstaltung ist keine Anmeldung notwendig. Aus organisatorischen Gründen wäre es jedoch schön, wenn Sie uns Bescheid geben, ob Sie teilnehmen möchten und ob Sie direkt an der ersten Austauschrunde um 13:30 Uhr ein Buch ausleihen möchten. Bitte melden Sie sich bei Andrea Würsch, andrea.wuersch@nw.ch

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen in den anderen Zentralschweizer Kantone entnehmen sie dem Flyer zur Woche gegen Rassismus.
Unterstützt wird die Veranstaltung von der nationalen Fachstelle für Rassismusbekämpfung (FRB).

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Portraits der "lebendigen Bücher":

Stéphane, 62, Rroma

«Eigentlich bin ich Finanzspezialist. Mathematiker und Physiker. Erzähle ich von meinen Wurzeln und meiner Tätigkeit als Direktor der Rroma Foundation in Zürich, dauert es nicht lange und ich werde gefragt, ob ich lesen und schreiben könne, ob ich im Wohnwagen lebe und gerne tanze. Auch fassen sich die Menschen nach dem Gespräch ans Gesäss und prüfen, ob ihre Brieftasche noch da ist. Spassig ist das nicht, sondern allgegenwärtiger Antiziganismus. Hunderte Rromas leben in der Schweiz, integriert und in besten beruflichen Positionen. Aus Scham vor beruflichen und sozialen Repressionen verleugnen viele ihre Wurzeln. Offenbar ist das im 21. Jahrhundert noch nötig. Darum müssen wir darüber reden.»

Esther, 58, Jüdin

"Ich wurde in Belgien in eine ultraorthodoxe Familie geboren. Seit 17 Jahren lebe ich in Zürich mit zwei Katzen und einem Hund. Ich war zwei Mal verheiratet. Ja, wir können uns scheiden lassen, sofern der Mann einwilligt. Mein erster Mann tat das nicht, ich sollte 50 000 Dollar bezahlen, um mich frei zu kaufen. Wir lebten damals in Boston. Mein zweiter Mann kooperierte. Aus dieser Ehe habe ich eine Tochter, sie ist heute 23 und studiert in Luzern Sozialarbeit. Als sie in die 2. Klasse kam, beschloss ich «auszubrechen» und einen etwas liberaleren jüdischen Glauben zu leben. Ich habe sieben Geschwister. Zwei meiner Schwestern traf ich kürzlich in den Bergen. Sie sind ultraorthodox, die eine lebt in Israel, die andere in Belgien. Zu diskutieren über die Religion gibt es bei ihnen nichts, nach wenigen Minuten gebe ich auf. Das respektiere ich. Im Judentum erlebe ich viel Liebe. Ich kenne die Vielfalt des jüdischen Glaubens und halte es für sehr wichtig, darüber zu sprechen, den Glauben und die Traditionen zu erklären, um den Hass gegen diese Religion abzubauen, die seit dem Mittelalter besteht. Warum auch immer. Ich bin zufrieden damit, Jüdin zu sein. Auch wenn das nicht immer einfach ist."

Marion, 43, Konvertitin

«Nein, ich werde nicht unterdrückt von meinem Mann. Und nein, ich bin nicht radikal. Seit ich mich entschied, zu konvertieren und ein Kopftuch zu tragen, sehen die meisten nur mein Kopftuch und nicht mehr mich als Menschen. Mein Mann ist Iraker. Ich bin Luzernerin. Wir sind seit 20 Jahren glücklich verheiratet. Als wir Kinder bekamen, wünschte er sich, dass unsere Kinder Muslime würden. Also begann ich mich in den Koran einzulesen. Bald war mir der Koran vertrauter als die Bibel. Es war mein Entscheid, die Religion zu wechseln. Auch ein Kopftuch zu tragen, ist allein mein Entscheid. Ich ahnte nicht, was das für Konsequenzen hat: meinen Job als Drogistin konnte ich vergessen, auf der Strasse wird getuschelt, bei Behörden nach meiner Aufenthaltsbewilligung gefragt. Das Ausmass der Ablehnung hat mich erschreckt.»

Bisrat, 20, Äthiopier

«Vor fünf Jahren bin ich meiner Mutter aus Äthiopien in die Schweiz gefolgt. Ich habe mich gefreut, endlich mit ihr zusammen zu sein. Was mich anfangs verunsicherte, war der Blickkontakt der Schweizer. In Äthiopien schaut man den Menschen bei normalen Gesprächen nicht so lange in die Augen. Man schaut immer wieder weg. Jetzt habe ich mich aber daran gewöhnt und schaue den Leuten auch in die Augen. Ich wollte hier schnell die Sprache lernen, also bin ich dem Fussballclub und der Pfadi beigetreten. Dort bin ich jetzt Leiter. Die Pfadi ist jetzt wie eine Familie für mich. Ich bin im zweiten Lehrjahr zum Automatiker. Mich fasziniert die Technik. Wegen meiner Hautfarbe wurde ich schon angespuckt. Ich höre oft Witze darüber. Ich lache dann und sage mir: Ich muss ja nicht so sein wie die.»

 

Bücher
.Von Gerd Altmann über Pixabay

 

 

 

Keine Bühne für Rassismus!

Ein Theaterprojekt

Während der Woche gegen Rassismus (20. bis 26. März 2023) setzten verschiedene Kantone und Institutionen in der Schweiz ein Zeichen gegen Rassismus und luden die Bevölkerung dazu ein, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. In diesem Rahmen hat die Abteilung Gesundheitsförderung und Integration NW zusammen mit der Fachstelle Gesellschaftsfragen OW ein Theaterprojekt zum Thema Rassismus initiiert.

Sechs Oberstufenschülerinnen entwickelten dabei unter der Leitung der Theaterpädagogin und Regisseurin Noemi Wyrsch das Theater «Keine Bühne für Rassismus». Die Aufführungen fanden am 22. März 2023 in Stans sowie am 25. März 2023 in Sarnen statt. Die anschliessende Diskussionsrunde unter der Leitung von Hamit Zeqiri (Geschäftsführer FABIAExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet. Kompetenzzentrum Migration, Luzern) schloss die Veranstaltung ab. Teilgenommen an der Diskussionsrunde haben: Noemi Wyrsch (Theaterpädagogin), Rolf Bucher (Schulleiter Wolfenschiessen), Christina Niederberger (Schulsozialarbeiterin Giswil), Angelica Rivera und Gina Clavadetscher (Theaterspielende). Die beiden Veranstaltungen wurden von insgesamt rund 430 Personen besucht.

Aktuell wird aus dem Projekt Unterrichtsmaterial (mit Film) erarbeitet. Ca. ab Juni wird es auf dieser Webseite Fachstelle Gesellschaftsfragen (OW)  und bei der (GFIExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.) für Lehrpersonen des Zyklus 3 zum Download zur Verfügung stehen.

Unterstützt wurde die Veranstaltung von der nationalen Fachstelle für Rassismusbekämpfung (FRB).

Bild Theater

Zugehörige Objekte